Google Bookmarks

16.01.2009 - Gerrit Garbereder

Google Bookmarks linkUm meine Bookmarks zentral zu verwalten und immer dabei zu haben verwende ich Google Bookmarks. Zur besseren Integration in den Browser verwende ich dazu das Plugin GMarks. Dort lassen sich die Bookmarks wie gewohnt über ein Menü des Firefox aufrufen. Sollte man jedoch nicht die Möglichkeit haben ein solchen Plugin zuinstallieren z.B. weil man nicht genügend Rechte hat oder einen anderen Browser benutzt bietet Google eine kompfortable Lösung an. Dabei handelt es sich um einen Link mit Javascript in der URL, dieser öffnet dann ein neues kleines Fenster in das dann schon die nötigen Daten eingetragen sind. Legt man sich diesen Link in die Bookmarkleiste des Browser kann man schnell und einfach neue Bookmarks hinzufügen. Hier ist der Link: Google Bookmark

Dieser steht auch nochmal unten auf der Google Bookmarks Seite.

Viel Spaß damit.

Picasa-Webalbum in die eigene Seite einbinden

22.07.2008 - Gerrit Garbereder

PicasaWie der Titel schon sagt geht es in diesem Beitrag darum, wie man sein Picasa-Webalbum in die eigene Homepage einbindet. Google stellt dazu schon eine nützliche Funktion bereit. Diese erstellt einen Codeschnipsel, der direkt so wie er ist in den Quelltext eingefügt werden kann und dann funktioniert auch alles. Wunderbar! Diesen Codeschnipsel kann man sie wie folgt erzeugen lassen. Man geht dazu in sein Picasa-Webalbum und kennzeichnet dieses als öffentlich. Ist dies geschehen öffnet man das Webalbum im Browser. Dort erscheint auf der linken Seite ein Link “Link zu diesem Album”, ein Klick darauf lässt zwei Textboxen erscheinen (Siehe Bild). Die obere ist ein Direktlink und uninteressant. Die untere enthält den Code, der gebraucht wird. Kopieren und an gewünschter Stelle im Quelltext der eigenen Homepage einfügen.

Jetzt wird jedoch das Webalbum im selben Fenster geöffnet und die Übersicht angezeigt. In dem Codeschnipsel gibt es zwei <a>-Tags der Form

<a href=”kryptisher Text“>

Diesen muss das Attribut target="_blank" hinzugefügt werden:

<a href=”kryptisher Text” target=”_blank”>

Jetzt öffnet sich das Webalbum in einem neuen Fenster und die eigene Homepage ist weiterhin geöffnet.

Wem das noch nicht reicht und lieber direkt die Diashow gestartet hätte kann folgendes tun. Man öffnet wieder sein Picasa-Webalbum. Dort klickt man auf Diashau. Die Diashow öffnet sich und die Adresse im Adressfeld ändert sich. Diese muss markiert und kopiert werden bevor das Bild wechselt. Dazu sind ca. 5 Sekunden Zeit, sollte also locker reichen. Wem das nicht reicht, der kann das Intervall einstellen und hat somit mehr Zeit. Der kopierte Link muss nun in den Codeschnipsel eingefügt werden.
Vorher:

<a href=”kryptisher Text” target=”_blank”>

Nachher:

<a href=”kopierter Text” target=”_blank”>

Geschafft! Mit einem Klick auf das Bild öffnet sich nun die Diashow in einem neuen Fenster. Das Aussehen des Vorschaubildes lässt sich natürlich mit ein bisschen CSS und HTML Kenntnissen beliebig anpassen. Wichtig sind nur die URLs zum Vorschaubild und zum Album bzw. der Diashow.

Komplettes Betriebssystem im Browser [update]

15.07.2008 - Gerrit Garbereder

Screenshot vom eyeOS DesktopDas man Daten zu Zeiten des Web 2.0 im Internet speichert ist ja schon normal geworden. Aber ein ganzes Betriebssystem? Mit Calender, RSS Reader, Mail Programm, Office Suite, Spielen, Datei Browser, Desktop und allem was noch zu einem Betriebssystem gehört. Das OpenSource Projekt eyeOS bietet genau dies. Und die Installation ist denkbar einfach. Runterladen, auf den Webspace laden, CHMOD 777 setzen, install.php aufrufen, root Passwort festlegen und schon hat man ein komplett im Browser laufendes Betriebssystem. Das Betriebssystem ist auch Mulituser fähig. Am besten probiert man es aber selbst aus. Wer keinen Webspace hat kann sich XAMPP runterladen das ist ein Webserver für den PC, MacOS und openSolaris.

Wer es einfach so unverbindlich probieren möchte kann dies in der Demo tun.

Viel Spaß beim ausprobieren.

SPAM Schutz für eMail-Links auf Webseiten

14.07.2008 - Gerrit Garbereder

Rund 90 % aller eMails sind Spam. Die Spammer kommen auf verschiedene Wege an die Adressen. Einer ist es mit einem Robot Webseiten nach eMail-Adressen zu durchsuchen und dann eMails an diese Adressen zu schicken. Ein Ansatz sich davor zu schützen ist es diese Adressen durch Schreibweisen wie,

mail [at] me [dot] com

oder ähnliches zu ersetzen. Aber dies ist kein Hindernis für einen Robot, denn die es ist ein Kinderspiel diese eMailadressen wieder zusammen zusetzen. Etwas mehr Schutz bietet die Möglichkeit Leerzeichen in die Adresse einzufügen und den Nutzer aufzufordern diese zu entfernen. Zum einen ist diese Möglichkeit nicht benutzerfreundlich und zum anderen vollkommen Nutzlos, wenn man einen eMail Link setzt auf den der User klicken kann, denn dann steht die eMail-Adresse im Quelltext.

Es gibt aber trotzdem noch eine Möglichkeit den eMail-Link auf die Webseite zu bekommen ohne das dieser im Quelltext auftaucht. Dies funktioniert mit JavaScript, der Link wird erst im Nachhinein in den Quelltext eingebunden.

Dazu wird das Script mail.zip () benötigt und diese muss mit folgendem Befehl im Head-Bereich des HTML Dokuments eingebunden werden.

<script type=”text/javascript” src=”mail.js”></script>

Der Pfad muss ggf. angepasst werden. Nun steht die Funktion mail(Array,Array,Array,String,String) zur Verfügung. Diese erwartet in den ersten drei Parametern ein 2 dimensionales Array mit den Daten der eMail-Adressen. Dabei wird die eMail adresse in drei Teile zerlegt der name der Adresse, der Provider und die Domain der Adresse. Diese drei Daten werden dann in einem Array gespeichert. D.h. jedes Array steht für eine eMail-Adresse. Diese werden dann wiederum in einem Array zusammen gefasst. Dies ist dann das zweidimensionale Array. Diese Listen mit eMail-Adressen können beliebig lang sein. Das erste Array gibt die eMail-Adressen für das Empfängerfeld an, das zweite für das Feld “cc” und das dritte für das Feld “bcc”.
Die beiden Strings geben den Betreff der eMail und den Linktext an. Das erste Array darf nicht null sein, der Rest kann null bzw. “” sein.
Ein Beispiel aufruf der Funktion sieht dann so aus:

<script type="text/javascript">

	// Empfänger
	var to = new Array(
		new Array("mail1","garbereder","de"),
		new Array("mail2","garbereder","de"),
		new Array("mail3","garbereder","de")
	);

	// Diese bekommen eine Kopie
	var cc = new Array(
		new Array("mail4","garbereder","de")
	);

	// Diese bekommen eine Blind Kopie
	var bcc = new Array(
		new Array("mail5","garbereder","de"),
		new Array("mail6","garbereder","de")
	);

	// Betreff
	var subject = "SPAM Schutz";

	// Linktext
	var title = "Schickt mir 'ne eMail";

	// Einfügen des Links
	mail(to,cc,bcc,subject,title);

</script>

So sieht dann der fertige Link aus:

Schaut ruhig in den Quelltext, damit ihr euch überzeugen könnt, dass die eMail-Adressen nicht im Quelltext stehen.

Viel Spaß mit dem Script