Linux mal anders
Wozu Linux alles gut sein kann…
Gefunden auf www.Brainblog.to.
Wozu Linux alles gut sein kann…
Endlich mal wieder – ein neuer Blogbeitrag. Diesmal beschäftige ich mich damit, wie man ein Ant Buildskript für ein Java Micro Edition schreibt. Mit dem Ant Plugin Antenna kann man ganz bequem sein Midlet kompilieren, obfuskieren und packen. Eine ausführliche Anleitung zum generellen des Skripts spar ich mir an dieser Stelle, da im Antenna Repository eine gute Beispiel Datei ist, an der man sich entlang hangeln kann. Dieses kann hier im Repository – Beispiel – gefunden werden.
Anlass für diesen Beitrag ist jedoch die etwas fummelige Angelegenheit mit ProGuard und (K)Ubuntu. Denn Antenna erwartet eine Ordner Struktur, die einen Unterordner lib hat in dem sich die Datei proguard.jar befindet. Bei mir wurde aber nur folgende Struktur gefunden:
Wie man sieht gibt es im lib Ordner nur eine Datei mit dem Name ant-proguard.jar oder eben keinen lib Ordner. Inhaltlich sollten alle diese jar Packages gleich sein. Deswegen ist in meinen Augen die schnellste und sauberste Lösung einen Softlink in das Verzeichnis /usr/lib/ zu machen. Dazu wird folgender Befehl genutzt:
Damit wird ein Softlink von /usr/lib/proguard.jar nach /usr/share/java/proguard.jar erzeugt. Damit das Antskript nun auch die lib findet muss als Pfadangabe /usr/ angegeben werden:
Als letzten Schritt muss man nun noch bei dem Befehl wtkpackage das Attribut obfuscate auf true gesetzt werden. Und schon wird ein nichtmehr lesbares Package erstellt.
Hoffe euch konnte die Anleitung weiterhelfen.
So long
Gerrit
Vor einiger Zeit habe ich mir ein NAS Gehäuse mit Platz für eine Festplatte gekauft. Dieses kann per Samba angesprochen werden. Auf dieser Platte habe ich meine mp3 Sammlung und wollte deswegen die Files direkt in Rythmbox einbinden. Das klappt auch recht einfach in dem ich den Suchpfad auf
stelle. Leider merkt man beim Abspielen immer wieder kleine Aussetzer, ob es nun an der Festplatte oder am Player liegt kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall bin ich bei meiner Suche auf die Möglichkeit gestoßen die Festplatte als cifs Dateisystem zu mounten. Dazu muss das Paket smbfs installiert sein. Als erstes muss ein Mountpoint erstelt werden typischer Weise sind diese entweder unter /mnt/ (Kein Desktopicon) oder /media/ (Desktopicon). Zum Mounten wird dann der folgende Befehl benutzt
Die Option nounix ist nur dann notwendig wenn das NAS Gerät nicht die UNIX Erweiterungen unterstützt. Bei mir hat sich das durch den Fehler Nummer 20 bemerkbar gemacht. Das Abspielen ist dadurch deutlich flüssiger und Fehlerfrei geworden. Hoffe euch wird es auch helfen. Die Funktion Verbindung zu Server… die es bei meinem Ubuntu 8.04 gibt bindet das Laufwerk auch “nur” per Sambazugriff in Nautilus ein so, dass dies leider nicht den gewünschten Effekt hat. Der oben angeführte Befehl bindet das Laufwerk nur für eine Session ein. Möchte man das Laufwerk permanent ein binden so muss das Laufwerk in die fstab eingetragen werden. Eine gute Anleitung dazu findet ihr hier. In meinem Fall ist dies aber nicht sinnvoll, da das NAS Gerät nur bei Bedarf angeschaltet wird.
Viel Spaß damit,
Gerrit
Hallo zusammen,
Also heute will ich euch mal ein paar nützliche Linux Kommandos näher bringen.
Als erstes so ein paar Alias die ich gesetzt habe die euch auch eventuell nützlich vorkommen könnten (den Alias Befehl in die .bashrc datei schreiben an das ende und sie sind automatisch beim start eienr shell geladen).
Als erstes mal etwas das euch nützlich vorkommen könnte wenn ihr (wie ich) das nervige Ubuntu Automount nicht mögt (oder in welchen Distros sonst noch).
Bei der Gelegenheit oute ich mich mal als Ubuntu /Debian User. So weiter: Also die Entwickler unter Linux kennen das wohl schon aber nicht unbedingt alle.
Wer kennt das Problem nicht? Man will mal schnell nen USB stick mounten und muss erstmal mit sudo ran und dann gehört alles noch root. Viel zu kompliziert mag sich so einiger denken. Die einen werden da schlau sagen “hey ich editier einfach die /etc/fstab” auch eine Lösung. So 2 devices schonmal vorsichtshalber einstellen. aber wie weiß man dann wo welches gemountet ist und welches der vielen sdx nun was ist. Wer sich mit der /etc/fstab etwas auskennt weiß wie man das gut macht. Also hier mal eine nützuliche Zeile daraus
Wie ihr hier sehen könnt (oder auch nicht) nehme ich nicht /dev/sdx als device sondern rufe sie mit LABEL=(hier Searc) auf. Ihr könnt gucken wie das Label ist indem ihr auf /dev/disk/by-label/ geht und guckt was sich dort auffällt. Es ist die Bezeichnung die auch unter Windows angezeigt wird.
das “/mnt/searc” ist die directory wo es hingemountet wird. einfach einen ordner erstellen (üblicherweise /mnt oder / media oder wie uach immer) und soblad ihr dann
aufruft. wird euer Datenträger in das verzeichnis gemountet. ihr müsst dann nur noch uid= und gid= anpassen auf den user der das alles besitzen soll und ihr könnt ohne root dieses datenträger mounten und verwenden
Kleiner Tip: bei ubuntu wenn ihr in /media/irgendwas mountet wird euch das auf dem Desktop angezeigt
Ich hab mir dann noch ein nützliches shell script gebastelt was alles noch erleichtert
Dieses script guckt nach ob euer device gemountet ist. Ihr müsst nur hinter grep -q den pfad einstellen wo euer device gemountet ist (hier /mnt/searc), dann den mount und umount befehl noch anpassen. die Ausgaben wenn ihr wollt auch noch.
Nun die Datei abspeicherin in eurer home dir in den ordner “bin”. Dann noch chmod a+x auf diese Datei. Und ihr könnt diese dann ausführen.
Das Script guckt nun nach ob euer device gemountet ist. Wenn nicht dann tut es das. Wenn doch dann unmountet es das Script.
Hope your happy
RiCCi
Wie im vorherigen Beitrag geschrieben funktionierte die FN Taste nicht richtig. Im Ubuntuusers.de Forum wusste funmatic (Siehe link), dass dies am Gnomepowermanager lag. Die Lösung, diesen abzuschalten führt jedoch zu dem Ergebnis, dass man nicht mehr weiß wie voll bzw. leer der Laptopakku ist. Folglich geht das Notebook irgendwann einfach aus und ein Datenverlust droht. Als vorläufige Lösung habe ich dafür ein kleines Shellscript namen battery geschrieben welches die virtuelle Datei /proc/acpi/battery/BAT0/state ausliest. Sollte der Akku die einstellbare Grenze erreicht haben wird man gewarnt. Ist dann die kritische Grenze erreicht wird der PC in der Ruhezustand versetzt. Da /etc/acpi/hibernate.sh als root ausgeführt werden muss, muss battery auch als sudo gestartet werden. Um eine permanente Überwachung des Akkus zu erreichen sollte folgender Befehl in der Konsole aufgerufen werden:
Dieser Befehl setzt voraus, dass sich battery im bin-Verzeichnis des Homeverzeichnisses befindet. Er ruft battery alle 10 Sekunden auf.
Die Variable min gibt die Grenze in mAh an ab der gewarnt werden soll. totalMin gibt die Grenze an ab der das Notebook in den Hibernatestatus versetzt werden soll.
Hoffentlich wird dieses Skript bald nicht mehr nötig sein und der GPM arbeitet bald auch wieder mit den Dell Notebooks zusammen.
Seit langem mal wieder ein kleiner Artikel. Bis vor kurzem lief Ubuntu 8.04 ohne Probleme auf meinem Inspiron 1300 und verrichtete seine Dienste. Aber natürlich muss wollte ich dann auch Ubuntu 8.10 haben. Hab also meine ganzen Daten gepackt, ein Backup gemacht und los gings. Installation klappte ohne Probleme.
Nach dem Neustart wollte der Steinbock einfach die WLAN Karte nicht erkennen – klar war ja auch kein Treiber dabei. Also ran ans Kabel Updates holen und unter
den “Broadcom B43 Driver” runterladen und installieren. Nach einem Neustart funktionierte die WLAN Karte einwandfrei. Durch den neuen Treiber (oder eine besser WLan Implementerung bei Ubuntu) wurde der Empfang um ca. 10 – 15% verbessert.
Leider läuft nicht alles so reibungslos. Sobald man die FN-Taste benutzt wird die Tastatur / Desktop gesperrt. Es sind keine Eingaben mehr möglich, Menüs klappen nicht mehr auf, Fenster lassen sich nicht mehr verschieben usw. Was hilft dagegen?
Als schnelle Hilfe nutzt es mit STRG+ALT+BACKSPACE den X Server neu zu starten, danach ist wieder alles beim alten, aber bloß nicht die FN Taste benutzen, denn dann hat man wieder das selbe Problem. Dieser Bug ist bekannt und es gibt mehrere Threads in Foren, die leider bislang noch zu keinem Ergebnis geführt haben:
Wenn einer von euch eine Idee zur Lösung des Problems hat schreibt mir bitte einen Kommentar oder eine eMail.
Die restlichen Veränderungen durch 8.10 sind schön aber leider trübt das Problem mit der FN Taste den Spaß am neuen System. Mal sehen was draus wird oder ob ich doch lieber wieder zu 8.04 zurück gehe.