Eine .bashrc für alle mit Dropbox

14.10.2009 - Gerrit Garbereder

Kennt ihr das auch? Euch fällt irgendein cooler tweak für die .bashrc ein aber müsst diese dann von hand auf dem Firmenrechner und dem Laptop nachziehen? Da mich diese eigentlich kleine Problem störte und eh grad dabei war mir zu überlegen was ich denn tolles mit Dropbox machen kann, kam diese “Strategie” raus.

Die erste Überlegung war welche Anforderungen denn erfüllt sein müssen.

Die Lösung sieht vor, dass es eine Datei im Dropboxverzeichnis gibt – hier .bashrc-share und eine locale – .bashrc-local. Außerdem muss die ~/.bashrc angepasst werden.

In der .bashrc-share habe ich mir den Inhalt aus der .bashrc eines frisch installierten Ubuntu kopiert und aliasses definiert. Außerdem wird der PS1 promt verändert. Naja da kann man sich austoben wie man will. In der .bashrc-local sind Pfade für Umgebungsvariablen gesetzt.

Damit nun die Shell auch die Einstellungen laden kann müssen die beiden Dateien geladen werden. Dies passiert in der ~/.bashrc, denn diese wird von der Shell immer aufgerufen. Deren Inhalt sieht so aus:

# Load shared .bashrc
if [ -f ~/Dropbox/.bashrc-share ]; then
. ~/Dropbox/.bashrc-share
fi


# Load local .bashrc
if [ -f ~/.bashrc-local ]; then
. ~/.bashrc-local
fi

Wie ihr seht besteht ihre einzige Aufgabe darin, die beiden Datein zuladen. Die Reihenfolge ist so gewählt, dass die lokalen Einstellungen die gemeinsamen Einstellungen überschreiben.

Hoffentlich habe ich mich nicht zu verwirrt ausgedrückt :)

Viel Spaß!

Gruß,

Gerrit

Kleiner Helfer zum entfernen temporärer Dateien

31.07.2009 - Gerrit Garbereder

Wer kennt es nicht, die temporären Dateien, die von gedit oder kate angelegt werden. Damit man diese schnell und für alle Unterordner entfernen kann eignet sich dieser Befehl in der Konsole

rm `find -name *~`

Vorsicht! Die Dateien werden sofort gelöscht.
Viel Spaß damit,
Gerrit

NAS und Linux

21.03.2009 - Gerrit Garbereder

Vor einiger Zeit habe ich mir ein NAS Gehäuse mit Platz für eine Festplatte gekauft. Dieses kann per Samba angesprochen werden. Auf dieser Platte habe ich meine mp3 Sammlung und wollte deswegen die Files direkt in Rythmbox einbinden. Das klappt auch recht einfach in dem ich den Suchpfad auf

smb://192.168.1.23/mp3s

stelle. Leider merkt man beim Abspielen immer wieder kleine Aussetzer, ob es nun an der Festplatte oder am Player liegt kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall bin ich bei meiner Suche auf die Möglichkeit gestoßen die Festplatte als cifs Dateisystem zu mounten. Dazu muss das Paket smbfs installiert sein. Als erstes muss ein Mountpoint erstelt werden typischer Weise sind diese entweder unter /mnt/ (Kein Desktopicon) oder /media/ (Desktopicon). Zum Mounten wird dann der folgende Befehl benutzt

$ sudo mount -t cifs //<IP-Adresse>/<Mountpoint> -o nounix
Bsp:
$ sudo mount -t cifs //192.168.1.23/mp3s /media/nas-mp3 -o nounix

Die Option nounix ist nur dann notwendig wenn das NAS Gerät nicht die UNIX Erweiterungen unterstützt. Bei mir hat sich das durch den Fehler Nummer 20 bemerkbar gemacht. Das Abspielen ist dadurch deutlich flüssiger und Fehlerfrei geworden. Hoffe euch wird es auch helfen. Die Funktion Verbindung zu Server… die es bei meinem Ubuntu 8.04 gibt bindet das Laufwerk auch “nur” per Sambazugriff in Nautilus ein so, dass dies leider nicht den gewünschten Effekt hat. Der oben angeführte Befehl bindet das Laufwerk nur für eine Session ein. Möchte man das Laufwerk permanent ein binden so muss das Laufwerk in die fstab eingetragen werden. Eine gute Anleitung dazu findet ihr hier. In meinem Fall ist dies aber nicht sinnvoll, da das NAS Gerät nur bei Bedarf angeschaltet wird.

Viel Spaß damit,

Gerrit

Workaround für FN Taste mit Inspiron 1300

23.11.2008 - Gerrit Garbereder

Wie im vorherigen Beitrag geschrieben funktionierte die FN Taste nicht richtig. Im Ubuntuusers.de Forum wusste funmatic (Siehe link), dass dies am Gnomepowermanager lag. Die Lösung, diesen abzuschalten führt jedoch zu dem Ergebnis, dass man nicht mehr weiß wie voll bzw. leer der Laptopakku ist. Folglich geht das Notebook irgendwann einfach aus und ein Datenverlust droht. Als vorläufige Lösung habe ich dafür ein kleines Shellscript namen battery geschrieben welches die virtuelle Datei /proc/acpi/battery/BAT0/state ausliest. Sollte der Akku die einstellbare Grenze erreicht haben wird man gewarnt. Ist dann die kritische Grenze erreicht wird der PC in der Ruhezustand versetzt. Da /etc/acpi/hibernate.sh als root ausgeführt werden muss, muss battery auch als sudo gestartet werden. Um eine permanente Überwachung des Akkus zu erreichen sollte folgender Befehl in der Konsole aufgerufen werden:

sudo watch -n 10 $HOME/bin/battery

Dieser Befehl setzt voraus, dass sich battery im bin-Verzeichnis des Homeverzeichnisses befindet. Er ruft battery alle 10 Sekunden auf.

Download

battery.zip ()

Anpassen des Skripts

Die Variable min gibt die Grenze in mAh an ab der gewarnt werden soll. totalMin gibt die Grenze an ab der das Notebook in den Hibernatestatus versetzt werden soll.
Hoffentlich wird dieses Skript bald nicht mehr nötig sein und der GPM arbeitet bald auch wieder mit den Dell Notebooks zusammen.