ProGuard und Antenna

01.07.2009 - Gerrit Garbereder

Endlich mal wieder – ein neuer Blogbeitrag. Diesmal beschäftige ich mich damit, wie man ein Ant Buildskript für ein Java Micro Edition schreibt. Mit dem Ant Plugin Antenna kann man ganz bequem sein Midlet kompilieren, obfuskieren und packen. Eine ausführliche Anleitung zum generellen des Skripts spar ich mir an dieser Stelle, da im Antenna Repository eine gute Beispiel Datei ist, an der man sich entlang hangeln kann. Dieses kann hier im Repository – Beispiel – gefunden werden.

Anlass für diesen Beitrag ist jedoch die etwas fummelige Angelegenheit mit ProGuard und (K)Ubuntu. Denn Antenna erwartet eine Ordner Struktur, die einen Unterordner lib hat in dem sich die Datei proguard.jar befindet. Bei mir wurde aber nur folgende Struktur gefunden:

/usr/share/ant/lib/ant-proguard.jar
/usr/share/java/ant-proguard.jar
/usr/share/java/proguard.jar

Wie man sieht gibt es im lib Ordner nur eine Datei mit dem Name ant-proguard.jar oder eben keinen lib Ordner. Inhaltlich sollten alle diese jar Packages gleich sein. Deswegen ist in meinen Augen die schnellste und sauberste Lösung einen Softlink in das Verzeichnis /usr/lib/ zu machen. Dazu wird folgender Befehl genutzt:

sudo ln -s /usr/share/java/proguard.jar /usr/lib/proguard.jar

Damit wird ein Softlink von /usr/lib/proguard.jar nach /usr/share/java/proguard.jar erzeugt. Damit das Antskript nun auch die lib findet muss als Pfadangabe /usr/ angegeben werden:

<property name=”wtk.proguard.home” value=”/usr/”/>

Als letzten Schritt muss man nun noch bei dem Befehl wtkpackage das Attribut obfuscate auf true gesetzt werden. Und schon wird ein nichtmehr lesbares Package erstellt.
Hoffe euch konnte die Anleitung weiterhelfen.
So long
Gerrit

Tutorial: Artikel nach Kategorien sortiert auflisten

08.08.2008 - Gerrit Garbereder

Leider verschwinden die älteren Artikel schnell in der Senke und werden nur noch von den Suchmaschinen gefunden. Damit man der User auch noch ältere Beiträge findet ist es sinnvoll eine Liste mit allen je geschriebenen Artikeln zu haben. Damit diese nicht zu chaotisch wird soll sie nach Kategorien geordnet werden. Außerdem sollen die Artikel alphabetisch sortiert sein. Dazu erstellt man sich am besten ein Seitentemplate in dem die Liste generiert wird. Im folgenden werde ich genau dies beschreiben. Die Liste sieht dann später wie hier aus.
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Tutorial: Menü mit Reitern erstellen

29.07.2008 - Gerrit Garbereder

In diesem Tutorial werde ich beschreiben wie man zum Kubrick (DE) Theme ein Reitermenü hinzufügt. Diese Anleitung kann jedoch auf andere Themes Übertragen werden. PHP Kenntnisse sollten vorhanden sein, da auch Änderungen in einer PHP Datei von Wordpress gemacht werden muss. Aber nun von Anfang an. Als erstes solltet ihr ein Backup der Serverdaten machen, da immer mal was schief gehen kann… Ladet euch dazu das gesamte Wordpressverzeichnis vom Server runter und speichert es auf eurem Rechner. Danach fertigt ihr eine Kopie von dem Ordner an. In dem einem wird gearbeitet und der andere dient als Backup.
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Picasa-Webalbum in die eigene Seite einbinden

22.07.2008 - Gerrit Garbereder

PicasaWie der Titel schon sagt geht es in diesem Beitrag darum, wie man sein Picasa-Webalbum in die eigene Homepage einbindet. Google stellt dazu schon eine nützliche Funktion bereit. Diese erstellt einen Codeschnipsel, der direkt so wie er ist in den Quelltext eingefügt werden kann und dann funktioniert auch alles. Wunderbar! Diesen Codeschnipsel kann man sie wie folgt erzeugen lassen. Man geht dazu in sein Picasa-Webalbum und kennzeichnet dieses als öffentlich. Ist dies geschehen öffnet man das Webalbum im Browser. Dort erscheint auf der linken Seite ein Link “Link zu diesem Album”, ein Klick darauf lässt zwei Textboxen erscheinen (Siehe Bild). Die obere ist ein Direktlink und uninteressant. Die untere enthält den Code, der gebraucht wird. Kopieren und an gewünschter Stelle im Quelltext der eigenen Homepage einfügen.

Jetzt wird jedoch das Webalbum im selben Fenster geöffnet und die Übersicht angezeigt. In dem Codeschnipsel gibt es zwei <a>-Tags der Form

<a href=”kryptisher Text“>

Diesen muss das Attribut target="_blank" hinzugefügt werden:

<a href=”kryptisher Text” target=”_blank”>

Jetzt öffnet sich das Webalbum in einem neuen Fenster und die eigene Homepage ist weiterhin geöffnet.

Wem das noch nicht reicht und lieber direkt die Diashow gestartet hätte kann folgendes tun. Man öffnet wieder sein Picasa-Webalbum. Dort klickt man auf Diashau. Die Diashow öffnet sich und die Adresse im Adressfeld ändert sich. Diese muss markiert und kopiert werden bevor das Bild wechselt. Dazu sind ca. 5 Sekunden Zeit, sollte also locker reichen. Wem das nicht reicht, der kann das Intervall einstellen und hat somit mehr Zeit. Der kopierte Link muss nun in den Codeschnipsel eingefügt werden.
Vorher:

<a href=”kryptisher Text” target=”_blank”>

Nachher:

<a href=”kopierter Text” target=”_blank”>

Geschafft! Mit einem Klick auf das Bild öffnet sich nun die Diashow in einem neuen Fenster. Das Aussehen des Vorschaubildes lässt sich natürlich mit ein bisschen CSS und HTML Kenntnissen beliebig anpassen. Wichtig sind nur die URLs zum Vorschaubild und zum Album bzw. der Diashow.

Linux ohne Neuinstallation kopieren

18.07.2008 - Gerrit Garbereder

Dieses Tutorial beschreibt, wie man ein bestehendes Linuxsystem ohne neu Installation kopieren kann. Dies wird hier am Beispiel von einem openSUSE gemacht. Das Quellsystem befindet sich auf einem physikalischen Rechner mit 160GB SATA Festplatte. Das Zielsystem ist eine VMWare mit 5GB virtueller SCSI Festplatte. Das Tutorial kann aber auch für den Umzug eines Systems auf einen anderen Rechner benutzt werden. Der Umzug ist hier möglich, da von der 160GB des Quellsystems nur 2GB belegt waren und so das System auf die kleine 5GB Festplatte passt.

Das wird benötigt

  1. Installiertes Quellsystem
  2. Portables Speichermedium (USB-Stick, externe Festplatte)
  3. Installtions-CD mit identischem Kernel des Quellsystems
  4. Zielsystem mit min. so viel Speicherplatz, wie auf dem Quellsystem belegt ist

Schritt 1: Quellsystem kopieren
Als erstes muss das Quellsystem gestartet werden und das Speichermedium gemountet werden. Sollten mehr als 4GB Daten auf dem Quellsystem sein gilt es zu beachten, dass FAT32 nur Dateigrößen bis ~4GB zulässt. Hier rate ich zu eines ReiserFS formatierten Festplatte.
Dazu wird ein Ordner angelegt in den das Speichermedium gemountet werden soll

mkdir /mnt/extern

Danach wird das Speichermedium an diese Stelle gemountet

mount /dev/sdb1 /mnt/extern

Sollte sdb1 nicht ihr Speichermedium sein, muss der Befehl entsprechend angepasst werden. Überprüfen sie mir

ls /mnt/extern

ob das Speichermedium richtig gemountet wurde.
Als nächstes wird jetzt das gesamte Quellsystem in ein .tar Archiv gepackt. Dabei dürfen folgende Ordner nicht mit in das .tar Archiv gepackt werden: /proc/ /dev/ /sys/ /mnt/
Der tar Befehl sieht dann so aus:

tar -cvf /mnt/extern/quelle.tar /etc/ /bin/ /boot/ …

Der Codeschnipsel oben ist nur ein Beispiel, listen sie alle Ordner die sich unter / befinden, bis auf die oben genannte Ausnahmen, auf.
Unmounten sie das Speichermedium, das Quellsystem kann runtergefahren werden.

Schritt 2: Zielsystem vorbereiten
Auf dem Zielsystem wird nun eine Installation von der Installation aus durchgeführt. Es reicht eine Minimalinstallation. Das Zielsystem muss jedoch die Selbe Partitionierung haben wie das Quellsystem. Die Größe der einzelnen Partition spielt keine Rolle aber der Typ und die Nummer der Partitionierung muss zum Quellsystem Identisch sein. War die Installation erfolgreich schließen sie jetzt an das Zielsystem das Speichermedium an und mounten es genauso wie in Schritt 1. Kopieren sie jetzt die Datei /boot/initrd-<Kernelversionsnummer> auf das Speichermedium:

cp /boot/initrd-2.6.22.5-31-default

Fahren sie das Zielsystem herunter und starten es mit einer LiveCD.
Dort mounten sie die Festplatte und das Speichermedium. Im Beispiel ist die Festplatte unter /mnt/root/ und das Speichermedium wieder unter /mnt/extern/ gemountet. Navigieren sie bis in das Rootverzeichnis des Zielsystems und entpacken dort das .tar Archiv:

tar -xvf /mnt/extern/quelle.tar

Ist dies erfolgreich abgeschlossen muss nun die initrd kopiert werden:

cp /mnt/extern/initrd-2.6.22.5-31-default boot/

Starten sie das System neu und entfernen sie die LiveCD das neue System sollte nun wie gewohnt booten und mit allen Einstellungen des Quellsystems übereinstimmen.

Schritt 3: MAC Adresse anpassen
Das neue System wird jetzt noch Probleme mit dem erkennen der Netzwerkkarte haben. Starten sie dazu das neue System und navigieren sie in den Ordner

/etc/udev/rules.d/

Dort öffnen sie die Datei 70-persistent-net.rules Dort stehen zwei Ethernet Anschlüsse eingetragen kommentieren sie den ersten mit einer # aus und nennen den anderen von eht1 in eth0 um.
Diese Pfadangaben können ggf. von Linux zu Linux abweichen, am schnellsten findet man den Pfad zur Konfigurationsdatei auf der Wiki- oder Forenseite des jeweiligen Betriebssystems.
Mit dem Befehl

rcnetwork restart

starten sie die Netzwerkverbindung neu. Die Netzwerkkarte sollte jetzt richtig erkannt sein.

Viel Erfolg beim Umzug des Systems

Wikipedia Suche für Firefox 3

03.06.2008 - Gerrit Garbereder

Wikipedia Suche für Firefox 3 Auf der Suche nach einem Searchplugin für Firefox 3 für Wikipedia Deutschland bin ich leider nicht fündig geworden. Kurzer Hand habe ich das englische Plugin angepasst und schon was das Searchplugin für Wikipedia (DE) fertig. Die XML Datei im Anhang muss
bei Linux Systemen in das Verzeichnis

home/NAME/.mozilla/firefox/PROFILORDNER/searchplugins

bei Windows Systemen in das Verzeichnis

C:\Programme\Mozilla Firefox\searchplugins

kopiert werden. Falls sie Firefox in einen anderen Ordner installiert haben müssen sie das Verzeichnis entsprechend anpassen. Nach einem Neustart von Firefox ist das Plugin automatisch aktiviert.
wikipedia_de.xml.zip ().